Ihr Gebäude gibt die Richtung vor.
Für die Auslegung zählen unter anderem Heizlast, Wärmeverteilung und erforderliche Vorlauftemperaturen. Eine Wärmepumpe kann auch in Bestandsgebäuden sinnvoll sein. Ob das vorhandene Heizsystem passt oder einzelne Anpassungen sinnvoll sind, wird am konkreten Haus geprüft.
Die bisher verbrauchte Menge an Gas oder Heizöl ist für das Erstgespräch hilfreich. Sie ersetzt jedoch keine fachliche Auslegung. Auch Warmwasserbedarf und gewünschte Raumtemperaturen gehören in die Planung.
Was Photovoltaik zur Wärme beitragen kann.
Eigener Solarstrom kann einen Teil des Strombedarfs einer Wärmepumpe decken. Das Zusammenspiel verändert sich über das Jahr: Der Wärmebedarf ist im Winter hoch, während die PV-Anlage in dieser Zeit weniger Strom erzeugt als im Sommer.
Deshalb sollte eine gemeinsame Planung Netzstrom weiterhin berücksichtigen. Eine große PV-Anlage und ein Heimspeicher sind kein Versprechen, das Haus das ganze Jahr ohne zugekauften Strom zu heizen. Entscheidend sind ein nachvollziehbarer Jahresverlauf und eine geeignete Steuerung.
Sprechen Sie das bei der PV-Beratung an. Der künftige Strombedarf ist für die Anlagenplanung relevant, auch wenn die Heizung erst später ersetzt wird.
Der Aufstellort ist Teil der Technik.
Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gehören Schall, Abstände, Luftführung und bauliche Voraussetzungen früh in die Planung. Leitungswege und Zugang für Wartung müssen ebenfalls passen. Eine Position, die auf dem Grundstück bequem erscheint, ist nicht automatisch die beste technische Lösung.
Lassen Sie sich den geplanten Standort erläutern und die dazugehörigen Herstelleranforderungen zeigen. So können offene Fragen vor der Montage geklärt werden.
Investition und Betrieb gemeinsam ansehen.
Ein vollständiges Angebot beschreibt nicht allein die Außeneinheit. Zum Projekt können auch Warmwasserspeicher, Anpassungen an Heizflächen, Elektroarbeiten, Fundament, Leitungen und die Demontage der bisherigen Heizung gehören.
Für die laufenden Kosten sind Strombedarf und Tarif wichtig. Eine einzelne Prüfstandskennzahl ist keine Vorhersage Ihrer tatsächlichen Jahresrechnung. Lassen Sie sich erklären, welche Gebäude- und Betriebsannahmen einer Berechnung zugrunde liegen.
Unser Wärmepumpenrechner vergleicht Gas- oder Ölverbrauch mit einer Wärmepumpe. Mit Ihren Verbrauchs- und Preisangaben erhalten Sie eine erste Orientierung zu Betriebskosten und Amortisation. Die technische Auslegung und ein konkretes Angebot bleiben dafür die nächste Grundlage.
Förderung vor dem Projektstart klären.
Welche Förderung möglich ist, hängt vom aktuellen Programm und Ihrer Situation ab. Entscheidend sind unter anderem Antragsberechtigung, technische Anforderungen sowie der vorgeschriebene Ablauf von Vertrag, Antrag und Vorhabenbeginn.
Die KfW beschreibt die aktuellen Bedingungen zur Heizungsförderung. Prüfen Sie diese vor verbindlichen Schritten; eine pauschale Förderquote lässt sich nicht für jedes Haus zusagen.
Gut vorbereitet in die Beratung.
- Baujahr, Wohnfläche und bekannte Sanierungsmaßnahmen notieren.
- Die letzten Heizkostenabrechnungen bereitlegen.
- Heizkörper oder Fußbodenheizung sowie vorhandene Technik dokumentieren.
- Mögliche Aufstellorte und Leitungswege mitdenken.
- Vorhandene oder geplante PV-Anlage nennen.
- Zeitplan und Anlass des Heizungstauschs besprechen.

